Satzung des Fördervereins

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „Förderverein Joseph-Heckler-Schule Bensheim e.V.“ und hat seinen Sitz in Bensheim. Das Geschäftsjahr ist das Schuljahr.

§ 2 Zweck, Aufgabe und Grundsätze des Vereins
Zweck des Vereins ist es, die Erziehung und Ausbildung der Schülerinnen und Schüler der Joseph-Heckler-Schule in Bensheim unterstützend zu fördern. Außerdem ist der Verein bestrebt, die Schule nach Möglichkeit im Ausbau der schulischen Einrichtungen und durch Veranstaltungen zu unterstützen. Er ist um ein breit gefächertes, zukunftsweisendes Bildungsangebot bemüht, unterstützt diesbezügliche Initiativen und hilft bei deren Realisierung.

Dieser Zweck wird insbesondere erreicht durch
  • die Erweiterung und Vertiefung der schulischen Lernmöglichkeiten
  • die Planung und Unterstützung gemeinschafts- und bildungsfördernder Veranstaltungen
  • Zuschüsse zu schulischen Veranstaltungen, die mit Kosten für Schulkinder verbunden sind (z.B. Autorenlesungen, Theateraufführungen, etc.)
  • die Finanzierung von Lernmaterial, das nicht unter die Lernmittelfreiheit fällt
  • die Beschaffung von Instrumenten und Geräten für eine erweiterte musische und sportliche Erziehung
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 11 Abs. 2 der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953, insbesondere durch Förderung des Gemeinschaftslebens in der Schule und durch Bereitstellung von Unterrichts- und Lehrmitteln. Diese Anschaffungen bleiben Eigentum des Vereins und werden beim Verein inventarisiert.

Der Verein ist selbstlos tätig. Zuwendungen und etwaige Gewinne dürfen, abgesehen von allgemeinen Verwaltungsaufgaben, nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Dies gilt auch bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes.

Keine Person darf durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Verwaltung und das Verfügungsrecht über das Beitrags- und Spendenaufkommen obliegt dem Förderverein. Schulkonferenz, Elternbeiräte und Schulleitung haben Antragsrecht.

§ 3 Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person sowie Personenvereinigung werden, insbesondere ehemalige, jetzige und zukünftige Eltern und Großeltern, ehemalige und jetzige Lehrkräfte, ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Freunde der Schule. Jedes Mitglied erklärt sich bereit, im Sinne des Vereins zu wirken.

Die Mitgliedschaft erfolgt durch eine schriftliche Beitrittserklärung. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

§ 4 Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet
  1. mit dem Tod des Mitglieds, bei juristischen Personen oder bei Personenvereinigungen mit deren Auflösung,
  2. durch schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärten Austritt,
  3. durch Streichung von der Mitgliedsliste, wenn der Jahresbeitrag nicht bis zum Ende des jeweils laufenden Schuljahres bezahlt wurde,
  4. auf Beschluss des Vorstandes.
Geleistete Beiträge werden nicht zurückgezahlt. Das Mitglied ist auch nach sei¬nem Ausscheiden zur Bezahlung rückständiger Beiträge verpflichtet.

§ 5 Mitgliedsbeiträge
Der Förderverein erhebt einen Mitgliedsbeitrag, der als Jahresbeitrag zu Beginn des Schuljahres zu zahlen ist. Die Mitgliederversammlung setzt die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrags in einer Beitragsordnung fest.

Ferner werden die zur Erfüllung des Zweckes des Vereins erforderlichen Mittel durch Spenden der Mitglieder und Förderer des Vereins in Form von Barmitteln oder geeigneten Sachmitteln aufgebracht.

Darüber hinaus werden Erlöse aus Veranstaltungen erzielt.

§ 6 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind
  • die Mitgliederversammlung und
  • der Vorstand.

§ 7 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das höchste beschlussfassende Organ des Vereins. Sie legt die allgemeinen Grundsätze über die Arbeit des Vereins fest und tagt min- destens einmal jährlich.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn die Einberufung von mindestens 20% der Vereinsmitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird oder es das Vereinsinteresse erfordert.

Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt in schriftlicher Form durch den Vor- stand unter Angabe der Tagesordnung. Sie hat mit einer Frist von mindestens zwei Wochen zu erfolgen.

Jedes Mitglied kann beantragen, dass ein von ihm bestimmter Gegenstand auf die Tagesordnung gesetzt wird.

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere
  • die Wahl des Vorstandes und zwei Rechnungsprüfern(innen)
  • die Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes
  • die Entgegennahme des Kassenberichtes
  • die Entlastung des Vorstandes
  • die Festsetzung des Mitgliedbeitrages
  • die Beschlussfassung über Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks und der Vereinsauflösung.
Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leiten die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung kann aus ihrer Mitte einen anderen Versammlungsleiter bestimmen.

Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig. Jedes erschienene Mitglied besitzt eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung beschließt, soweit in der Satzung nichts anderes be- stimmt ist, mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der einge- brachte Antrag als abgelehnt.

Auf Verlangen von mindestens drei anwesenden Mitgliedern ist geheim abzustim- men.

Zur Änderung dieser Satzung bedarf es einer Stimmenmehrheit von 3/4 der anwe- senden Mitglieder. Der Antrag auf Änderung der Vereinssatzung muss als beson- derer Punkt in der Tagesordnung angegeben sein.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen und vom Versammlungsleiter sowie dem Schriftführer zu unterzeichnen.

§ 8 Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem / der Vorsitzenden, einem / einer Stellvertreter(in), dem / der Schatzmeister(in), dem / der Schriftführer(in) sowie einem bis drei Beisit- zern.

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins.

Der 1. Vorsitzende beruft die Vorstandssitzungen ein, leitet sie und sorgt für die Umsetzung der Beschlüsse.

Vorstand im Sinne des Gesetzes (§ 26 BGB) sind der 1. und der 2.Vorsitzende. Der / die Vorsitzende und der / die Stellvertreter(in) vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Im Verhinderungsfalle wird der 1. Vorsitzende vom 2. Vorsitzenden vertreten. Sie sind allein vertretungsberechtigt und an die Beschlüsse des Gesamtvorstandes gebunden.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis eine Neu- beziehungsweise Wiederwahl er- folgt. Wiederwahl ist möglich.

Wählbar ist, wer Mitglied des Vereins ist und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Wenn möglich, sollte dem Vorstand jeweils ein Mitglied des Schulelternbeirates und des Lehrerkollegiums angehören.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

Der Vorstand ist für die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung verantwortlich.

Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über € 750,00 sind für den Verein nur verbindlich, wenn die Zustimmung der Mehrheit des Vorstandes schriftlich vorliegt.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, kann der Vorstand ein anderes Ver¬- einsmitglied für die verbleibende Amtsperiode in den Vorstand berufen.

Sitzungen des Vorstandes finden nach Bedarf statt.

§ 9 Kassenprüfer
Zwei Kassenprüfer werden in jedem Jahr von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören. Wiederwahl ist möglich.

Die Kasse des Vereins ist in jedem Jahr mindestens einmal zu prüfen.

Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes (Schatzmeister / in).

§ 10 Auflösung des Vereins
Der Verein kann aufgelöst werden, wenn die Schule nicht mehr besteht oder die Mitgliederversammlung die Auflösung beschließt. Dieser Beschluss erfordert eine 2/3 -Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.

Der Vorstand bleibt im Amt bis zur Abwicklung der erforderlichen Geschäfte.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an die Joseph-Heckler-Schule in Bensheim unter der Maßgabe, es dem ursprünglichen Zweck entsprechend zu verwenden.