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Eine
aktuelle Untersuchung der Deutschen Verkehrswacht und der
Unfallforscher der Versicherer stellt eine schleichende Gefahr
durch zunehmende psychomotorische Schwächen von Grundschulkindern
im Rahmen der Radfahrausbildung im 4. Schuljahr fest.
Eine
aktuelle Studie zeigt, dass sich die Fähig- und Fertigkeiten von
Kindern im Grundschulalter weiter verschlechtert haben. Dabei
fallen vor allem Mädchen mit Migrationshintergrund, übergewichtige
und überbehütete Kinder auf.
An
unserer Schule versuchen wir den Teufelskreis „Fehlende Bewegung
– mehr Unsicherheit – weniger Fahrpraxis – noch weniger
Bewegung“ zu durchbrechen. Das A und O für eine spätere
sichere Teilnahme am Straßenverkehr ist das sichere Radfahren.
Gerade die Grundschule muss Raum und Zeit bieten, Mobilitätsdefizite
von Kindern zu erkennen und auszugleichen. Daher haben wir im
2.Schuljahr für jede Schülerin und jeden Schüler das
Motorisches Radfahrtraining verpflichtend in den Stundenplan
eingebaut.
Das
Motorische Radfahrtraining wird in einer Gruppe von 7 bis 9
Kindern während 3 Doppelstunden durchgeführt. Das Training
findet in der schuleigenen Turnhalle statt, damit auch bei
schlechtem Wetter keine Trainingsstunde ausfallen muss. Auf Fahrrädern,
die ausschließlich in der Halle benutzt werden, üben die Kinder
folgendes:
1.
Geradeaus fahren zwischen zwei Linien
2.
Im Kreis fahren, Linkskurven und Rechtskurven
3.
Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden einhalten
4.
Eine Acht fahren (Wechsel von Rechts- und Linkskurve)
5.
Slalom fahren
6.
Über eine Rampe fahren
7.
Nach hinten umschauen und dabei die Spur halten
8.
Mit einer Hand am Lenker fahren (verschiedene Übungsformen)
9.
Handzeichen geben, dabei die Spur halten
10.
Rechtzeitiges
und richtiges Bremsen
11.
Verkehrsichere
Teile am Fahrrad benennen
12.
Richtiges
Abbiegen
13.
So
langsam wie möglich fahren, Füße müssen auf den Pedalen
bleiben
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