|
|
|
Interview mit einer Königin
oder was
hatte es mit dem Nibelungenlied auf sich?
|
|
|
|
|
Am
Donnerstag, den 29. September sollte eine Königin aus dem hohen Norden
zu uns in die Joseph-Heckler-Schule nach Bensheim kommen. Deshalb
versammelten sich die Klasse 4a und meine Klasse, die 4b, im
Gymnastikraum. Herr
Berthold Mäurer, der Schulleiter an einer Schule für Erwachsene ist,
erklärte uns, dass heute eine Königin zu uns zu Besuch kommt und er
als Reporter dabei eine wichtige Rolle zu spielen habe. Plötzlich
trat die Königin in einem schwarzen Gewand herein. Sie trug keine
Krone, hatte rote Haare und eine kalte Stimme. Sie befahl dem Reporter
gleich etwas: „Verbeuge dich!“ Der
Reporter tat, wie ihm befohlen und machte einen Diener. Da befahl die Königin
weiter: „Tiefer ! Noch tiefer!“ Dies sagte sie so oft, bis der
Reporter die Verbeugung so ausführte, wie es der Königin gefiel.
Der Reporter stellte
Fragen über Fragen. Die Königin antwortete immer: „Das ist doch ganz
leicht. Frag’ doch die Kinder, die wissen es bestimmt.“ Dann
las Königin Brünhild den Beginn des Nibelungenliedes vor. Es war
wirklich schwer zu verstehen, denn damals sprachen die Menschen eine
andere Sprache als heute. Brünhild
erzählte auch, dass sie Gunter geheiratet habe, obwohl sie ihn nicht
liebte. Das geschah deshalb, weil Gunter Brunhild mehrmals besiegte. Er
hatte jedoch im Kampf gegen sie betrogen. ....
Dominik Konietzny, Kl. 4b
|
Die
mächtige Königin kam mit Lederanzug und Speer. Der Reporter begrüßte
sie mit „Hallo, Frau Königin!“ Brunhild antwortete böse: „
Man begrüßt eine Königin nicht einfach mit „Hallo“, sondern
mit „joho, johe, joho, johe, hast du das verstanden ?“ Danach
befahl Königin Brünhild dem Reporter, Herrn Mäurer, sich zu
verbeugen. Da er sich nicht tief genug verbeugte, schimpfte Brünhild:
„ Du musst dich tiefer verbeugen ! Noch tiefer !“ Dann
fragte sie: „Wo ist eigentlich deine Rüstung ?“ Nachdem
sie uns Kindern erzählt hatte, dass sie bereits 750 Jahre alt sei,
stellte sie uns ihre Familie vor. Natürlich waren sie nicht dabei,
sie hatte Bilder von ihnen mitgebracht. Herr Mäurer musste die
Bilder, die nebeneinander auf Holzstühlen aufgereiht waren,
umdrehen. Als er das erste Bild umgedreht hatte, sollte er sagen,
wer das ist. Leider wusste er es nicht. So fragte er uns. Viele
Kinder meldeten sich, weil sie die Antwort kannten. Das
erste Bild zeigte Siegfried. Brünhild redete nicht sehr gut über
ihn und meinte, er sei ein eingebildeter Mensch gewesen. Seine
Gemahlin hieß Kriemhild. Sie erwähnte auch den Nibelungenschatz
und dass Siegfried einen Drachen getötet habe. ...
Florian
Unrath, Kl. 4b
|
|

|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Königin
Brünhild erzählte auch, dass sie einen Drachen kennengelernt habe. Er
sang ein Drachenlied und dabei sang sie immer mit. Sie stellte es uns
auch vor, so dass wir mitsingen konnten. Es war einfach toll. Alle
riefen vor Begeisterung: „Zugabe, Zugabe, Zugabe !“ Also sangen wir
es noch einmal. Danach war das Interview beendet. Alle klatschten vor
Begeisterung Beifall. Zum
Schluss des Interviews durften wir Königin Brünhilds Schwert und den
Speer anfassen. Alle Kinder waren überglücklich, dass sie die Waffen
anfassen durften. Ich
fand das Interview supergut.
Julian
Horster, Kl. 4b
|
Eigentlich
hatte ich mir Königin Brünhild anders vorgestellt. Aber hier, in
unserem Gymnastiksaal war sie so altmodisch. Sie war sehr nett. Was
mich sehr beeindruckt hat, war ihr Operngesang. Herr Mäurer, der
Reporter, war total witzig und Brünhild war streng, als sie uns
Kindern vorspielte. Als
wir zusammen sangen, hatte ich besonders viel Spaß. Königin Brünhilds
Lächeln war so schön, dass man gleich fröhlich wurde. Ich war
sehr traurig, als alles zu Ende war. Diesen besonderen Tag werde ich
nie in meinem Leben vergessen.
Sarah
Czudaj, Kl. 4b
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Brünhild
war nett und lustig, die Verkleidung passte gut zu ihrer Rolle. Ich fand
es gut, dass sie über sich selbst erzählt hat. Das Buch, aus dem sie
vorlas, gefiel mir gut. Es war sehr interessant. Das Drachenlied war
sehr lustig. Brünhild hat sehr gut gesungen. Dass wir mitsingen
durften, fand ich toll. Auch das Verbeugen auf Kommando hat uns Freude
bereitet. Dabei hat jeder erst einmal etwas falsch gemacht. Brünhild
war so lustig, dass ich sie gerne wiedersehen würde.
Eleni
Manzke, Kl. 4d
Ich
fand es witzig, wie die Frau gesungen hat. Es war verblüffend, dass sie
die Sprache der Nibelungen sprechen konnte. Außerdem fand ich es
interessant, wie sie die Pausen immer wieder gestaltet hat, zum
Beispiel, wie sie dem Reporter immer wieder gesagt hat, dass er selbst
auch nichts wisse.
Luca
Lohmann, Kl. 4d
|
Heute
war Königin Brünhild aus der Nibelungensage bei uns zu Besuch.
Aber nicht nur sie, sondern auch ein Reporter war da. Er wusste
nicht, wie man eine Königin begrüßt. Deshalb schrie Königin Brünhild
ihn dauernd an. Aber nach einer Weile wusste der Reporter, wie man
eine Königin begrüßt. Dann bekamen wir von Brünhild aus dem Buch
der Nibelungen vorgelesen. Das
Beste jedoch passierte, als wir mit Brünhild das Lied vom Drachen
Dietmar singen durften. Der Reporter stellte andauernd Fragen zur
Nibelungengeschichte. Wir kannten, im Gegensatz zu ihm, immer die
richtigen Antworten. Zum
Schluss übten wir mit der Königin noch das Verbeugen. Es hat uns
allen viel Spaß gemacht.
Katharina
Merk, Kl. 4d
|
|
|
|
|

|
|
|
|
|
|
Der
Besuch der Nibelungenkönigin Brünhild:
Frau
Flechsenhar-Schweinsberger, unsere Schulleiterin, stellte uns Herrn
Berthold Mäurer vor. Er machte königliche Musik an. Daraufhin trat Königin
Brünhild ein. Sie war schlank, groß und grausam. Der Reporter sagte:
„Guten Tag.“ Die Königin erfreute das gar nicht. Vor 750 Jahren
verbeugte man sich. ... Herr
Mäurer fragte sie: „Wo ist denn Ihre Krone ? Und wo haben Sie Ihr
rosa Kleid ? Sie
fragte: „Wo hast du das denn her ?“ Er erwiderte: „Na, aus dem
Fernseher.“ Brünhild
verdrehte die Augen: „Ja, ja, der Fernseher und dieser unsinnige
Schnick-schnack ! Und übrigens, wo sind deine Rüstung und der Speer
?“ .... Zu
jedem Bild erzählte uns Brünhild eine Geschichte. Siegfried war der stärkste
Mann im Königreich. Er zog los, um Kriemhild zu heiraten. Doch er
hatte Hunger. Also ging er zum Schmied und fragte ihn: „Kann
ich etwas zum Essen haben ?“ Der Schmied lachte und antwortete: „Du
musst arbeiten, dann bekommst du etwas zu Essen.“ „Gut, dann will
ich arbeiten“, meinte Siegfried. Siegfried nahm den Hammer und schlug
ihn so fest, dass der Amboss im Boden stecken blieb. Er schmiedete viele
Schwerter. Er ging weiter und kam an zwei streitenden Zwergen vorbei.
Sie sagten zu ihm: „Wenn du uns hilfst, den Schatz gerecht zu teilen,
schenken wir dir ein Schwert. Es heißt Balmung und ist so mächtig wie
12 Männer .“ ...
Alena
Schäfer, Kl. 4b
|
Königin
Brünhild las aus einem Buch vor, das vor vielen hunderten von
Jahren geschrieben worden war. Es war noch eine Sprache aus dem
Mittelalter, die sich damals Mittelhochdeutsch nannte. Wir konnten
sie kaum verstehen. Auch Herr Mäurer hatte nichts verstanden. Brünhild
las nun ein kleines Kinderbuch vor. Das verstand Herr Mäurer natürlich
besser. Königin Brünhild meinte: „Das war mir klar.“ Herr Mäurer
schrieb sich den ersten Teil mit. Danach stellte uns die Königin
viele Fragen zu den Nibelungen. Sie behauptete auch, einen Drachen
kennen gelernt zu haben, der sehr lieb war. Er konnte Feuer nur
dann spucken, wenn er sang. Ansonsten spuckte er nur Rauch.
...
Charlotte
Schuh, Kl. 4b
...
Siegfried nahm sein Schwert, das er vorher geschmiedet hatte, mit
auf den Weg. Anstatt eines Holzhackers begegnete er einem Drachen.
Er kämpfte gegen den Drachen und besiegte ihn. Als ein Tropfen
Drachenblut auf seinen Arm spritzte, bemerkte er, dass seine Haut an
dieser Stelle ganz hart wurde. Danach badete er in Drachenblut.
Leider fiel ein Lindenblatt auf seine Schulter. An dieser Stelle war
er verwundbar. ...
Julia
Wegener, Kl. 4b
|
|
|
|
|

|
|
|
|
|
|
Ich
fand es gut, dass Brünhild endlich einmal ihre Familie vorgestellt hat.
Wir haben auch ein Drachenlied mit ihr gesungen. Sie hat uns danach erklärt,
wie Siegfried ermordet wurde und wer den Schatz im Rhein versenkt hat.
Zum Schluss mussten wir uns verbeugen. Wir haben alle sehr darüber
gelacht.
Tobias
Leist, Kl. 4d
Der
Reporter, Herr Berthold Mäurer, hat uns über das Nibelungenlied
ausgefragt. Königin Brünhild hat auch mitgespielt. Auch sie hat uns
ausgefragt und ein kleines Stück aus dem Nibelungenlied vorgelesen.
Herr Mäurer fragte Brünhild auch, ob das Nibelungenlied ein Lied sei.
Sie antwortete, dass es nur so heiße, aber in Wirklichkeit gar kein
Lied sei.
Dominik
Dalus, Kl. 4d |
Das
Beste an der Vorstellung war, dass wir mit Königin Brünhild
gesungen haben. Brünhild hat uns von Siegfried und dem
Nibelungenlied erzählt. Ich fand es sehr spannend. Dann haben wir
noch erfahren, dass sie lieber Siegfried geheiratet hätte. Denn ihr
Mann Gunter habe den ganzen Tag nur Wein getrunken.
Helena
Heil, Kl. 4d
|
|
|
|
|

|
|
|
|
|
|