Joseph-Heckler-Schule Bensheim

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Kunstnacht der Klasse 3b - ein Event besonderer Art

Oder: Schon `mal von James Rizzi gehört ?

Unsere Klasse (das sind Anne, Sophie, die Kinder unserer Klasse 3b und Schubi) hatte sich in den Kopf gesetzt, von Freitag, den 25. Juni auf Samstag, den 26. Juni 2009 eine Kunstnacht durchzuführen. So begannen wir um 18.30 Uhr mit einem gemütlichen Grillabend auf dem Schulhof. Gegen 19.30 Uhr konnten wir dann gestärkt und zugleich gespannt den kreativen Teil des Abendprogramms eröffnen ....

... Inhaltlich wollten wir uns auf die Spuren des Künstlers James Rizzi begeben. Wir lernten die wichtigsten Stationen aus dem Leben des Künstlers kennen. Danach betrachteten wir einzelne Kunstwerke und erarbeiteten die wichtigsten Merkmale. Viele waren begeistert von der Farbenvielfalt und den bunten und lustigen Figuren des Künstlers. 

Die Bildvorgaben trugen dazu bei, uns dahingehend zu motivieren, auch ein Bild in dieser Art zu gestalten. So begannen wir, in Anlehnung an James Rizzi, bunte Figuren mit Filzstiften auf Architektenpapier zu übertragen. Die Ergebnisse waren nahezu genial, da das Papier und die knalligen Farben einen wundervollen Effekt hervorzauberten.

Danach folgte die Gestaltung eines Puzzles: Jeder von uns erhielt ein Puzzleteil eines Bildes James Rizzis und hatte die Aufgabe, dieses Teil knallbunt zu gestalten. Später wurden die einzelnen Puzzleteile zu einem Bildganzen ergänzt. Es war wirklich gut gelungen und wurde von allen bestaunt. Weil es uns so gut gefiel, suchten wir einen Platz in unserem Klassenzimmer aus, an dem wir es aufhängten.

 

Die Uhrzeit war inzwischen schon recht weit fortgeschritten, es war etwa 23.30 Uhr, als wir mit dem Töpfern begannen. Dies war von vielen schon sehnsüchtig erwartet worden, denn dies machte besonders viel Freude. Beim Töpfern formten wir die Anfangsbuchstaben unserer Vornamen. Dabei war es wichtig, sie so zu formen, dass sie fetzig und poppig auf den Betrachter wirkten. Es hat allen viel Freude gemacht. Vielleicht hat ja der ein oder andere seinen Buchstaben zu Hause noch knallbunt gestaltet, so wie es James Rizzi auch mit unterschiedlichen Gegenständen vollzog.

Nach dieser ereignisreichen Nacht mit vielen unterschiedlichen Anregungen fanden wir erst zu „früher Stunde“ Schlaf. Dieser war von kurzer Dauer, denn um 6.30 Uhr standen die ersten Kinder schon wieder auf.

So kann man durchaus von einer Kunstnacht sprechen, denn das Ziel,

Kunst auf vielfältige Art und Weise kennen zu lernen, zu genießen und selbst kreativ zu werden, ist hier mit großem Engagement überaus gut gelungen und zur Nachahmung empfohlen.

 

Ingrid Schubert-Roß