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Seit 25 Jahren gibt es nun schon die Theater-AG an
der Joseph-Heckler- Schule unter der Leitung von Silvie Bladt. Ihre
Ideen kommen beim Schmökern in der Literatur - oder, wie diesmal, aus
dem Internet. Aber stets schneidere sie das Stück passgenau auf die
Gruppe zu.
Ein halbes Jahr Vorlaufzeit, mit Übungen für mehr Bühnenpräsenz,
sprachliche Ausdruckskraft und um die Fantasie anzuregen, muss schon
sein, bevor es dann an das eigentliche Stück geht.
Theater ist nämlich mehr als der Reiz, mal in eine
andere Haut zu schlüpfen: "Es ist wichtig für das
Selbstbewusstsein und das Sprachgefühl, gerade auch für Kinder mit
Migrationshintergrund", betont die Pädagogin. Die 21 Viertklässler
fanden es einfach nur toll.
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Das Schöne beim Theaterspielen ist, dass man
nicht nur sich selbst, sondern auch anderen damit eine Freude machen
kann. Die Eltern voller Stolz und teils noch aufgeregter als die
Akteure selbst. Von der Handykamera bis zur semiprofessionellen
Spiegelreflex war alles dabei, um die Stars zu fotografieren. Hinter
der Bühne: Lampenfieber pur.
"Willi, das einsame Gespenst" heißt
das Stück, in dem die Nachwuchsschauspieler mit Wortwitz und Spaß
am Spielen ihr Publikum "begeisterten". Vor allem das
dazugedichtete Schulgespenst Uli, dargestellt von Berkan Budak, hat
für gute Stimmung gesorgt.
Am 29. Juni wird das Stück im Rahmen der
Schultheatertage 2009 nochmals der Öffentlichkeit im Parktheater
vorgeführt.
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